Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten / We just survived another catastrophe / از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم

Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten

Azad Khodamoradi , ein 25- jähriger iranischer Asylbewerber  begann einen Hungerstreik, weil er auf seine erste Anhörung, die vor 19 Monaten stattgefunden hat, noch immer keine Antwort erhalten hat. Diese Ungewissheit und seine menschenunwürdige  Situation belasten sein Psyche so sehr, dass er aus Protest und Verzweiflung über seine Lage einen Hungerstreik beginnt.

Nach seinem sechstägigen Hungerstreik im Aslyantenheim im bayerischen Tirschenreuth (Deutschland), unternahm er durch die Einnahme mehrerer Tabletten einen Selbstmordversuch .  Als sein Mitbewohner am  09.07.2012 morgens aufwachte, fand er Azad bewusstlos neben einer leeren Tablettenpackung liegen. Er wurde mit ein Krankenwagen in das nächste Krankenhaus  gebracht, wo er nun auf der Intensivstation liegt und immer noch bewusstlos ist. Der ihn behandelnde Arzt sagt, Azad’s Gesundheitszustand sei ungewiss.  Die Verantwortlichen haben tatenlos die ganze Zeit über nur zugesehen und ihn mit seinen Problemen nicht ernst genommen.

Dem Tod eines Menschen wird  zugeschaut

Der Selbstmord von Mohammad Rahsepar , dem iranischen Flüchtling in Würzburg, liegt erst ein paar Monate zurück und nun liegt in einem anderen bayerischen Ort ein Asylbewerber im Sterben. Ein  Asylsuchender, der gezwungen war, seine Heimat und seine Familie und Freunde zu verlassen, der eine viel zu oft tödlich endende Flucht hinter sich gebracht hat, um in Deutschland Sicherheit, Freiheit und Ruhe zu finden,   ist nun in einer Situation, die psychischer Folter ähnelt.  Nach einem langen Kampf im Versuch, unter diesen unmenschlichen Regeln und Gesetzen zu überleben, verliert man, beinahe angekommen, diesen Kampf und wählt lieber den Tod.

An die Behörden und die Verantwortlichen

Wir kämpfen für das Recht aller Flüchtlinge, um so eine menschenunwürdige Situation zu verändern. Ein Zustand, der Mohammd Rahsepar sein Leben gekostet hat, darf nicht weiter bestehen bleiben. Außer einem Kampf zwischen uns und  den Behörden und Verantwortlichen bleibt uns nichts anderes mehr übrig.

Die Verantwortlichen wissen sehr genau, dass die Gesetze und Lebensbedingungen für Flüchtlinge unmenschlich sind, dennoch haben sie  jahrelang  den Kampf der Aktivisten für eine Verbesserung der Flüchtlingssituation ignoriert, Man kann definitiv nicht von Unwissenheit der Verantwortlichen reden.  Es löst die Probleme jedoch nicht, sie nur  über die aussichtslose Lage der Asylsuchenden zu informieren.

Die Verantwortlichen sind sich im Klaren, dass diese Regeln unmenschlich sind und haben dennoch jahrelang  den Kampf der Aktivisten für die Verbesserung der  Situation der Flüchtlinge, ignoriert

Wir protestieren nun seit 8 Tagen in Zelten ausserhalb des Asylheimes, um unseren Widerstand gegen die isolierten Lebensbedingungen in Asylheimen aufzuzeigen Wir haben einen Einblick gewonnen in das katastrophale Asylrecht in Bayern und uns ist klar geworden, dass diese systematische Unterdrückung Mohammad ums Leben und Azad in Lebensgefahr gebracht hat. Umso  mehr ist uns daher die Notwendigkeit bewusst, gegen derartige Unterdrückung zu protestieren und Widerstand zu leisten.

 An die Asylsuchenden

Warum tun wir nichts? Wie viele von uns müssen sterben ,  damit wir begreifen , dass nicht jeder nur an sich denken soll und dass wir endlich zusammen halten müssen, um diese Situation zu ändern? Wie viele leblose Körper  müssen noch in Krankenhäuser gebracht  werden? In wie vielen Zimmer müssen wir uns danach sehnen, dass unser Freund wieder zurückkommt? Und um wie viele Menschen  müssen wir noch trauern? Ja, es ist schwierig. Schwierig in den tragischsten Situationen in unseren Leben,  unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Sprache und Kultur, ein für alle Mal auf die Straße zu gehen, um uns nicht nur einen Raum zum Überleben zu schaffen, sondern für ein richtiges Leben zu kämpfen?

Wir, die Asylsuchenden von Aub, warten sehnsüchtig auf gute Nachrichten über Azads Gesundheit.

Aber wie wir bereits in unserem  ersten Aufruf geschrieben haben ,werden wir für unsere Rechte weiter kämpfen und protestieren weiter und  fordern alle Asylbewerber und Aktivisten, die uns bis jetzt unterstützt haben auf: “Lasst uns nicht allein und helft uns bitte.” Wir möchten nicht um einen weiteren Asylsuchenden trauern müssen.

Die protestierenden Asylbewerber vom Aubheim.

.
Kontakt

017679837911

015204742933

http://www.facebook.com/asylAub

We just survived another catastrophe

Azad Khodamoradi , a 25 year old Iranian asylum seeker started his hungerstrike, because he is still missing the answer to his interview, taken place 19 months ago.

After six days of hungerstrike in the small bavarian city Tirschenreuth’s camp, he took pills  in order to set an end to his life.  Another asylum seeker found Azad in the morning of 09 July, when he woke up, lying unconsciously on the floor. Ambulance took him to the intensive care unit of the next hospital, where he still is without regaining consciousness. His state of health is insure, one of the doctors said.

We are following the dying of a human being

It is only a few months ago, that the young iranian refugee,  Mohammad Rahsepar , killed himself in Würzburg and now another asylum seeker is near death, again in Bavaria.  An asylumseeker who had no other choice then to leave his homecountry, his family and friends, who started the long way to a safe country, a way which too often looses its passengers, because it is a dangerous way for every refugee. And now after having been arrived in a secure country, Germany, hoping for safety and freedom, he finds himself in a situation close to psychological torture.  After the long struggle from his home country to Germany, after many years of struggeling, he surrenders and prefers death to a life with inhuman rules.

To the governments and responsibles

We are standing up for the rights of all refugees in order to change this inhuman situation. A situation costing the life to Mohammad Rahsepar needs to end immediately. We have no other choice then to fight for our rights with the responsibles

The responsibles are well aware of the inhuman laws and living conditions for the refugees. Nevertheless they are ignoring since years the activists‘ fight for the improvement of refugees‘ life situation. It is use- and senseless to only inform the responsibles about the hopeless situation of asylumseekers

It is now 8 days that we are protesting in tents outside the camp, in order to show our resistance against the isolating living conditions in asylum camps. We learned a lot about the catastrophical  Bavarian asylum law  and we are aware that this systematical pressure costed Mohammad’s life and brought Azad close to death. Therefore it is even more important to resist and fight against this kind of suppression.

To the asylumseekers

Why are we like paralyzed? How many of us have to die until we understand, that we shall not only think about ourselves, but that we need to stand together in order to change this situation? How many lifeless bodies still need to be transported to hospitals? In how many rooms we need to yearn our friends back? And how many people we still have to mourn? Yes, it is difficult. Difficult in the tragic situations of our lives, independent of nationality, skin colour, mother tongue or culture, to stand up and protest in the streets, not for circumstances to survive, but for circumstances for a free and good life.

We, the asylumseekers from Aubheim are longing for good news about Azad’s health.

As we already said in our first statement, we continue to fight for our rights and demand all asylumseekers and activists supporting us until now: „Don’t leave us alone, support us please“. We do not want to mourn another dead asylumseeker.

The protesting asylumseekers from Aubheim.

Contact info

017679837911

015204742933

http://www.facebook.com/asylAub

از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم!

آزاد خدامردی، پناهجوی 25 ساله ایرانی، پس از آنکه مدت 19 ماه از مصاحبه اولش گذشت و هیچ جوابی از سوی اداره مهاجرت دریافت نکرد، و با گذشت 6 روز از اعتصاب غذایش در کمپ پناهجویی شهر تیرشنرویت ایالت بایرن کشور آلمان و بی توجهی مسئولان نسبت به این امر، با مصرف تعداد زیادی قرص دست به خودکشی زد. امروز صبح (9 جولای)، هم اتاقی وی پس از اینکه از خواب بیدار شد و با بسته خالی قرص و بدن بی تحرک او روبرو گشت، توسط آمبولانسی او را به نزدیک ترین بیمارستان واقع در شهر منتقل کرد. آزاد همچنان بیهوش در بخش مراقبت های ویژه به سر می برد و پزشک وضعیت او را نا معلوم اعلام کرده است.

مرگ انسان ها را به نظاره نشسته ایم!

هنوز چند ماه از خودکشی پناهجوی ایرانی، محمد رهسپار در شهر ورتسبورگ نگذشته است که ناقوس مرگ در قسمت دیگری از ایالت بایرن به صدا درآمده است. پناهجویی که محل زندگی،جامعه و خانواده خویش را رها کرده و با آرزوی امنیت و زندگی بهتر مسیری سخت و بعضا مهلک را طی نموده تا در قسمت دیگری از دنیا زندگی دیگری را آغاز کند، آنگاه که با شرایطی که بی هیچ تردیدی شکنجه روحی محسوب می شود روبرو می گردد، پس از چندی مقاومت و مبارزه علیه قوانین غیرانسانی و کشنده، در نهایت سپر می اندازد و تسلیم مرگ می شود.

خطاب به مسئولان

بی شک میان ما و مسئولان کلامی جز یک مبارزه تمام عیار تا تحقق مطالبات بر حق پناهجویان و تغییر وضعیتی که جان محمد رهسپارها را گرفته است و اکنون بر زندگی آزاد خدامردیها سایه افکنده، جاری نخواهد بود. مسئولانی که بر جزئیات قوانین غیر انسانی پناهجویی کاملا آگاهند و در برابر مبارزات چندین ساله فعالین این حوزه مقاومتی گستاخانه نشان می دهند، به خوبی واقفند که این قوانین چگونه یک انسان را تا مرز نابودی با خود می برد. طبعا در مورد مسئولان بحث ناآگاهی نسبت به وضعیت پناهجویان مطرح نیست، به همین خاطر فعالیت اغتراضی پناهجویان در راستای آگاهی بخشی به خود آنها (پناهجویان) پیش می رود (نه مسئولان) تا نهایتا با همبستگی گسترده پناهجویان به تغییر وضع اسف بار کنونی منجر شود. اکنون که 8 روز است به خیابان آمده ایم، شناختی نسبی پیرامون کارکرد فاجعه بار قوانین پناهجویی در ایالت بایرن به دست آورده ایم و از طرفی شواهدی همچون محمدها و آزادهایی که در برابر این ستم سیستماتیک سپر انداخته و می اندازند در برابر چشم هایمان هستند، پس آگاه تر از پیش، به ضرورت مبارزه جمعی خود باوری عمیق تر یافته ایم.

خطاب به پناهجویان

چه نشسته ایم؟! چند نفر از ما باید بر زمین افتند تا دریابیم وقت آن رسیده که فردگرایی ها و جدا سری ها را کنار گذاشته و دست به کاری جمعی به قصد تغییر وضع کنونی بزنیم؟ چند پیکر نیمه جان و بی جان دیگر باید روانه بیمارستان ها کنیم؟! در چند اتاق انتظار دیگر باید بازگشت دوستانمان (به زندگی) را آرزو کنیم و یاد چند انسان دیگر را باید در کوچه های خفقان آور شهرهایی که زندان مان شده اند سوگوارنه بر دوش بکشیم؟

آری دشوار است. دشوار است که در فاجعه بار ترین شرایط زندگیمان در خود خلاصه نشویم و فارغ از ملیت، رنگ، زبان و فرهنگ، یکبار برای همیشه پا به خیابان بگذاریم و تا ساختن فضایی نه فقط برای زنده ماندن، که برای زندگی کردن، مبارزه ای جانانه در پیش گیریم.

ما پناهجویان اعتصابی چادر آوببی صبرانه شنیدن خبر بهبودی آزاد خدامردی را انتظار می کشیم؛ اما چنان که در بیانیه اولمان اعلام نمودیم، برای ادامه مسیرمان مصمم تر از همیشه هستیم و از همه پناهجویان و فعالین حوزه پناهجویی درخواست می کنیم که پیش از آنکه داغدار پناهجویی دیگر شوند، راهی بی بازگشت همچون ما آغاز کنند.

تماس ها:

017679837911
015204742933
Asylaub@gmial.com
https://www.facebook.com/AsylAub

Advertisements

Zweite Stellungnahme der Asylbewerber aus dem Heim in Aub / Second Statement by Asylum Seekers of Aub Camp / بیانیه شماره دوم پناهجویان اعتصابی کمپ “آب”

Zweite Stellungnahme der Asylbewerber aus dem Heim in Aub

Seit acht Tagen verweigern wir nun unsere Essenspakete, um unseren Widerstand zu zeigen, dass wir nicht selbst auswählen können, was wir essen möchten. Seit ebenfalls acht Tagen befinden wir uns in Zelten ausserhalb des Asylheimes, um unseren Widerstand gegen die isolierten Lebensbedingungen in Asylheimen zu zeigen. Trotz der relativ positiven Berichterstattung der deutschen Medien, hat kein einziges bayerisches Regierungsmitglied auf unsere acht wichtigsten Forderungen unserer ersten Stellungnahme  reagiert oder geantwortet. In der Zwischenzeit haben wir schockierende Reaktionen der Auber Einwohner erlebt.   Wir verurteilen die deutsche Gesellschaft nach diesen Erfahrungen nicht,  jedoch offenbaren diese eine Geisteshaltung, die die Momente von Unterdrückung und Ungerechtigkeit vermehren.

Vom ersten Moment an, in welchem wir unser Zelt vor dem Bürgermeisteramt aufgebaut haben, stiessen wir auf aggressive Reaktionen, die deutlich machten, dass diese Menschen keine Ahnung vom Leben im Asylheim haben . Auch auf unsere Versuche hin,  das tägliche Leben und die Wirklichkeit im Heim zu beschreiben, änderte sich ihre Meinung nicht. Die ersten Reaktionen kamen hauptsächlich von älteren Leuten. Sie glauben einfach nicht, dass wir die selben sozialen Rechte verdienen wie sie und im Gegenteil, sie beschimpften uns mit unsere Kampagne als undankbar. Sie zeigten ihre Abneigung und ihren Hass öffentlich.  Auch wenn die wenigen freundlichen Symphatiebekundungen unsere Herzen erwärmten und uns Mut machten, war der Großteil der Menschen uns gegebenüber feindselig und viele forderten auch unsere Rückkehr in unsere Heimatländer. Auch ein ZDF Journalist war Zeuge dieser Feindseligkeiten, die veröffentlicht wurden in der “Mainpost” vom 5. Juli.  Der Journalist war der Meinung, dass derartige aggressive Reaktionen der Polizei logisch und verständlich wären, da es ja auch keinem deutschen Bürger erlaubt ware, einfach ein Zelt aufzustellen, so wie wir das getan haben.

Keine Enttäuschung, wir machen weiter

Bevor wir eine derartige Widerstandsaktion in einer kleinen Stadt wie Aub ins Leben riefen, wurden wir von einigen Leuten und Gruppen davor gewarnt, bzw. sie rieten uns davon ab. Dabei waren auch Asylanwälte, die uns in diesem Kampf alleine liessen, Aktivisten, die abwesend waren, enttäuschte Asylbewerber, etc.  Wir haben ohne Zweifel unseren Weg gefunden trotz aller Kritik und Enttäuschungen. Einige warnten uns: “in einer kleinen und isolierten Stadt wie Aub, wird kein einziger Mensch von Eurer Kampagne hören.” Ja, das stimmt. Wir sind in einer kleinen Stadt ohne Verkehrsanbindungen und größere Infrastruktur. Aber wir beschweren uns über die wirklichen Bedingungen und Gründe.  Die fehlende Verantwortung der Regierung, das Fehlen von Presseberichten, Schlaf (wir dürfen im Zelt nicht schlafen), all dies enttäuschte uns nicht, auch das beschämende Benehmen mancher Einwohner von Aub hatten wir erwartet.  In Solidarität mit all denen, die unsere Stimme gehört haben und mit uns sympathisieren, werden wir diese Aktion weiterführen, solange bis alle unsere Forderungen erfüllt sind. Wir sind der Meinung, dass nächste Woche ein geeigneter Moment für eine Antwort der Regierung wäre. Aber nichts destotrotz und unabhängig davon, wird Missachtung und Ignoranz uns Asylbewerber auf eine nächste Stufe führen.

Wir fordern alle Asylbewerber und Aktivisten, die uns bis jetzt unterstützt haben: “Lasst uns nicht allein und helft uns bitte.”

Die protestierenden Asylbewerber vom Aubheim.

Kontakt

017679837911

015204742933

http://www.facebook.com/asylAub

Second Statement by Asylum Seekers of Aub Camp

It is eight days now that we have refused to receive the dry food packages in order to object to the lack of food choice. Also, it is eight days now that we stayed in tents outside camp in order to object to the isolating conditions of the Asylum camps. Despite the fairly positive coverage of the German media of our action, no member of the government in the state of Bieren has responded to our main eight demands in our first statement. In the meantime, we have witnessed shocking reactionary responses from the citizens of Aub. We do not judge the German society according to these responses yet, it demonstrate the beliefs which reproduce the conditions of oppression and injustice.

From the very first moment of setting up the tent in front of the Town Hall we witnessed the aggressive reactions of some citizens who demonstrated they had no idea how the living conditions in the camp are and even our efforts to explain the realities of the camp did not change their minds. The first reactions came from elderly people who did not believed that we deserve equal social rights  yet also, judged our campaign as a proof of our ungratefulness and publicly demonstrated their hatred by swearing. Although, the few sympathetic responses were very heart-warming, yet the majority was hostile and many demanded our return to the country of the origin. Even, a ZDF reporter (one of the mainstream media channels of the country) witnessed this hostility which could be traced in the reports  by Mein Post on 5th July. The reporter found such aggressive responses from the police “logical” and “understandable” since he thoughts that even a German citizen is not allowed to set up a tent in our countries as we had done in German.

No disappointment, We will continue

Before embarking on such a resistive action in a town like Aub, various people and groups warned us and advised against it. These include asylum lawyers who had left us in this battle, asylum activists who were absent, disappointed asylums, etc. Undoubtedly, we have found our way against all these criticism and disappointments. Some told us: “in  a small and isolated town like Aub not a single soul would hear about you and your campaign”. Yes, it is true. We are in a town without the minimal urban facilities. But we are complaining about this very condition. Lack of government response, media coverage, sleep (because we are not permitted to sleep in the tent) did not disappointed us and the shameful responses of some of the citizens were not unexpected. In solidarity with all those who have heard our voice and sympathize with our way and us we will continue this action until the realization of all our demands. We think the coming week is a suitable time for the government to respond. However, ignorance will lead the asylum seekers to a new stage.

We request from all the asylum seekers and activist who have supported us, not to leave us alone and help us.

Striking Asylem Seekers of Aub camp

Contact info

017679837911

015204742933

http://www.facebook.com/asylAub

بیانیه شماره دوم پناهجویان اعتصابی کمپ آب

اکنون هشت روز است که به نشانه اعتراض نسبت به حق آزادی انتخاب نوع غذا، از گرفتن بسته های خشک غذایی آغشته به سرکوب خودداری نموده و از برای اعلام انزجار در قبال ماهیت منزوی ساز کمپ های پناهجویی و شرایط دشوار زندگی در آن، هشت روز است که بیرون از اتاق هایمان، در چادر شب و روز می گذرانیم. با وجود پوشش خبری نسبتا مطلوبی که توسط رسانه های آلمانی زبان پیرامون این حرکت اعتراضی صورت گرفته است، تا کنون هیچ مقام رسمی در ایالت بایرن، در مورد هیچ کدام از بندهای هشت گانه ذکر شده در بیانیه اول مان بعنوان مطالبات این اعتراض، واکنشی نشان نداده است. از طرفی در این مدت با واکنش های بعضا حیرت آور برخی شهروندان ساکن شهر آبمواجه شدیم که به باور ما، با اینکه این واکنش ها به هیچ وجه منجر به حکمی کلی در قضاوت جامعه آلمان از سوی ما نمی شود، اما نشان دهنده تفکری می باشند که برسازنده وضع کنونی است و به بازتولید سویه های سرکوبگر قوانینی ختم می شود که ضرورت مبارزه را برایمان دو چندان کرده است.

از اولین لحظات احداث چادر در مقابل شهرداری نگذشته بود که شاهد واکنش های عصبی شهروندانی بودیم که اظهاراتشان، از بی اطلاعی محض آنان درباره شرایط حاکم بر زندگی پناهجویان خبر می داد. اما نهایتا این عدم آگاهی و تلاش ما برای توضیح دشواری های موجود هم نتوانست واکنش عصبی آنها را کمی کاهش دهد. اولین برخوردها شامل فحاشی افراد مسنی بود که نه تنها ما را مستحق داشتن حقوق اجتماعی برابر نمی دیدند، بلکه اعتراض ما نسبت به نابرابری ها را سندی برای اثبات گستاخی مان می دانستند و بعضا با استفاده از کلماتی همچون خوک ها،بی لیاقت هاو انزجار خود را نسبت به چنین حرکتی به طور علنی اعلام می نمودند. در حالی که معدود واکنش های همدلانه هم در این میان بسیار امید بخش بود، اما عموم برخورد ها مبتنی بر اعتراض آنها نسبت به حضور ما در کشور آلمان بود و گاها با صدای بلند، بازگشت سریعمان را به کشور مبدا طلب می کردند. با اینکه خبرنگار زِد دی اف، یکی از شناخته شده ترین کلان رسانه حال حاضر آلمان، که برای مصاحبه بر سر صحنه حاضر شده بود نیز از مشاهده چنین رویکردی بی نصیب نماند، سویه های رقیق شده چنین واکنش هایی را می توان در برخی مصاحبه های انجام شده در روزنامه ماین پستمورخ پنجم جولای به وضوح دید. جالب آنکه به موقع طرح موضوع اهانت ها با پلیس محلی در آخرین ساعات پنجشنبه ششم جولای، او با استناد به اینکه مگر یک شهروند آلمانی می تواند در کشورهای شما چادری همچون چادر کنونی شما در آلمان بر پا کند؟، چنین واکنش هایی را منطقی“! و فهمیدنی“! ارزیابی کرد.

سرخوردگی در کار نیست، تا انتهایش خواهیم رفت

پیش از آنکه اعتراضی این چنین را در شهری همچون آبآغاز کنیم، از سوی افراد و گروه های بسیاری مورد انتقاد قرار گرفتیم که همگی با استدلال هایی عموما مشابه، ما را از شروع حرکت کنونی مان بر حضر می داشتند. از وکلای امور پناهندگی که موکلان را در صحنه مبارزه تنها رها کرده بودند گرفته تا برخی فعالین حوزه پناهجویی، که شدت پیشروی مراحل مبارزاتی در شهر ورتسبورگ را دلیل غیبت خود در صحنه قلمداد می کردند و یا حتی پناهجویانی که امید خود به تغییر را از دست داده بودند. بی شک در برابر انتقادها و سرخوردگی ها، پاسخ ها و راه حل هایمان را یافته ایم که چنین مصمم اعتراض مان را آغاز نموده ایم. عده ای می گفتند: در شهر کوچک و نسبتا دور افتاده ای همچون شهر آب، حتی یک نفر هم به سراغتان نخواهد آمد و هیچ کس صدای اعتراض تان را نخواهد شنید. آری درست است که در شهر کوچکی به دور از ساده ترین امکانات شهری افتاده ایم. اما مگر جز این است که ما به چنین دور افتادگی هایی اعتراض داریم؟ نه از عدم واکنش مسئولان دچار یاس شده ایم و نه از نبود انعکاس خبری به دلیل دوری از شهر گلایه داریم، نه از کم خوابی که عدم صدور مجوز اجازه خواب در چادر باعث آن است درمانده ایم و نه از برخورد شرم آور برخی شهروندان متعجبیم. همبسته با همه آنهایی که از دور و نزدیک، صدایمان را شنیده و می شنوند و همدلی شان را با ما و راه ما اعلام داشته اند، تا انتهای این مسیر، تا تحقق بند بند مطالباتمان خواهیم رفت و به گمان ما، هفته پیش رو فرصت خوبی برای مسئولین می باشد تا پاسخی رسمی و درخور پیرامون مطالبات هشتگانه مان ارائه دهند اما یقینا عدم واکنش و پاسخگویی مسئولان در هفته پیش رو، دستاوردی جز ورود پناهجویان این چادر به مرحله جدیدی از اعتراض شان نخواهد داشت.

از همه پناهجویان و فعالین حوزه پناهجویی که تا به امروز شانه به شانه مان در این مسیر قدم برداشته اند می خواهیم که در این راه تنهامان نگذارند و در انتشار این حرکت ما را یاری بخشند.

پناهجویان اعتصابی کمپ آب

راه های تماس با ما:

 017679837911
015204742933
Asylaub@gmial.com

https://www.facebook.com/AsylAub

شرایط اسف بار کنونی، جز مبارزه به قصد تغییر را طلب نمی کند

پس از خودکشی محمد رهسپار، پناهجوی ایرانی ساکن شهر ورتسبورگ کشور آلمان، شاهد شکل گیری موجی از اعتراض ها از سوی پناهجویان بودیم که همگی شرایط سخت، طاقت فرسا و غیر انسانی حاکم بر زندگی پناهجویان را نشانه می رفت. فارغ از آنکه جامعه و مسئولین، بار دیگر معایب و نقصان های قوانین غیر انسانی و تاثیر آنها بر جسم و روح پناهجویان را به وضوح مشاهده می کردند، خودکشی وی آینده ای نه چندان دور را برای بسیاری از پناهجویان تصویر کرد و آنها را بر آن داشت که برای ایجاد تغییر در وضع موجود، تمام همت خود را به کار بندند. با ادامه اعتراضات در شهر ورتسبورگ ایالت بایرن و مقاومت کم نظیر پناهجویانی که در اعتراض به شرایط پناهندگی، ماندن در خیابان و مبارزه در خیابان را به تحمل شرایط غیر انسانی حاکم بر کمپ ها ترجیح داده بودند، در انتها، پس از گذشت بیش از صد روز تحصن و اعتصاب غذا، امید و انگیزه ها در پناهجویان برای ایجاد تغییر در وضع موجود، آنهم به دست خود رو به فزونی گذاشت.

اکنون، ما پناهجویان کمپ آب، ضرورتی جز مبارزه را تا دستیابی به حقوق انسانی خود نمی بینیم. حقوقی که به دور از ملیت، زبان، رنگ، نژاد، مذهب و آیین، ما را در جایگاهی یکسان در برابر بی عدالتی ها قرار داده است و تغییر قوانینی این چنین غیر انسانی را، بر مبارزه ای فرا ملیتی استوار ساخته است. ما پناهجویان افغان، عراقی و ایرانی کمپ آبپس از شکستن مرزهای موهوم جغرافیایی و تاریخی موجود، برای تحقق خواسته های به حق خود گرد هم آمده ایم و در این راه، همبسته با دیگر پناهجویانی که همچون ما ضرورت مبارزه را دریافته اند، حرکت خواهیم نمود.

نه فقط برای من، نه فقط برای تو، بلکه برای ما

دیر زمانی است که در کشور آلمان، مبارزاتی بر سر خواسته های عمومی پناهجویان در جریان است. ما پناهجویان کمپ آبنیز همدل و در پیوند با مبارزات پیشین و کنونی، با برآیندی از مطالبات عمومی پناهجویان به عرصه مبارزه آمده ایم و در دستیابی و تحقق آنها، مصمم هستیم. و اما خواسته های مشخص مان به قرار زیر است:

1-لغو قانون دیپورت (اخراج قانونی)

به باور ما،انتخاب محل زندگی جزء ابتدایی ترین حقوق هر انسانی می باشد که تنها معیار تعیین کننده در این انتخاب، اختیار و اراده فردی است. بازگزداندن پناهجویان به کشور مبدا، که صرفا بر داد و ستد های سیاسی/اقتصادی دولت ها استوار گشه است نقض چنین حق جهانشمولی می باشد و توقف روند جاری و غیر انسانی بازگشت به کشور مبدا توسط دولت آلمان، مطالبه ی پناهجویان ساکن این کمپ است.

2- برداشته شدن محدوده چهل کیلومتری

در حالی قانون محدوده چهل کیلومتری بر زندگی پناهجویان اعمال می شود که ما پناهجویان کمپ آب، در کشوری ساکن هستیم که طبق پذیرش توافقنامه شنگنتوسط کشور آلمان، وی مرز را میان خود و بسیاری از کشور های عضو اتحادیه اروپا به رسمیت نمی شناسد. منزوی نمودن سیستماتیک پناهجویان در شعاعی چهل کیلومتری، امری غیر انسانی است و ما خواستار برداشته شدن هر قانونی هستیم که متضمن چنین انزوایی است تا پناهجویان قادر به تردد در سرتاسر کشور آلمان باشند.

3-برچیده شدن کمپ های پناهجویی

کمپ های پناهجویی به مانند دیوار های محافظ، پناهجویان را به دور از فضای جامعه و گاها حتی محیط شهری نگاه می دارد. شرایط غیر قابل تحمل کمپ های پناهجویی، که بعضا همچون زندان ها و یا پادگان های نظامی توسط نیروی انسانی و یا سیم های خاردار حفاظت می شوند و اتاق های کوچک برای چهار و یا پنج نفر، محیط کمپ را به فضایی نه برای زندگی که صرفا برای زنده ماندن بدل کرده است. ما خواستار بسته شدن تمام کمپ هایی هستیم که پناهجویان در آن از هیچ فضای خصوصی برخوردار نیستند.

4-پروسه بررسی پرونده های پناهجویی

هر کدام از ما، از یک تا دو سال است که درخواست پناهجویی خود را به مسئولین این امر در کشور آلمان ارائه کرده ایم اما تا کنون، برای بسیاری از ما هیچ جوابی از سوی مقامات مسئول نیامده است. ما خواهان بررسی پرونده هایمان در کوتاه ترین زمان هستیم و این شرایط بلاتکلیفی و نگهداشتن در حالت انتظار را ،شکنجه سفید و روانی می دانیم. در بسیاری از کشور های اروپایی، سقف زمانی برای رسیدگی به پرونده پناهجویان وجود دارد و ما خواستار تصویب سقف زمانی کوتاه مدت، برای چنین پروسه ای هستیم.

5-پاکت غذایی

به باور ما، این حق هر انسانی است که انتخاب کند، در وعده های غذایی اش چه نوع غذایی را با چه کیفیتی میل نماید. محدود کردن پناهجویان به دریافت بسته های غذایی، در تقابل با ساده ترین حقوق هر انسانی است. بی شک برداشته شدن پاکت های غذایی و واگذاری تهیه و انتخاب نوع غذا به خود پناهجویان، از مطالبات جدی ما می باشد.

6-اجازه کار بدون قید و شرط

به یاری کلان رسانه ها باور عمومی بر این منطق استوار است که پناهجو یک مصرف کننده صرف است و بدون انجام کاری مفید، صرفا روز ها را سپری می کند .براستی که چنین نیست. ما خواهان دریافت اجازه کار بدون قید و شرط هستیم زیرا معتقدیم که حق کار و تلاش به قصد گذران زندگی، حق هر انسانی است و همه ما از توانایی هایی برای فراهم آوردن ملزومات زندگی خود، از طریق کاری مفید، عادلانه و درآمدزا برخورداریم.

7-برخورداری از امکانات فراگیری زبان آلمانی

در راستای فرآیند منزوی سازی پناهجویان، امکانی رسمی و قانونی برای پناهجویان ایالت بایرن مبنی بر فراگیری زبان آلمانی وجود ندارد. حال آنکه چگونه می توان در کشوری زندگی کرد اما امکانی برای یادگیری زبان رسمی اش نداشت. ما معتقدیم که فراگیری زبان المانی، البته با توجه به انتخاب و اختیار هر پناهجو، حق مسلم اوست و امکاناتی برابر برای یادگیری زبان آلمانی، می بایست به طور رسمی به تصویب برسد.

8-انتخاب محل زندگی

انتخاب محل زندگی در آلمان، توسط یک پناهجو امری غیر ممکن است. تقسیم پناهجویان در کشور آلمان وابسته به انتخاب مسئولین می باشد و پناهجو، حتی اگر خانواده درجه یک همچون پدر و یا مادرش، در ایالتی دیگر زندگی کنند، او قادر نیست که نزد آنان برای زندگی برود. ما پناهجویان کمپ آبخواهان برخورداری از حق انتخاب محل زندگی مان در آلمان هستیم.

ما، جمعی از پناهجویان کمپ آببرای تحقق مطالبات مذکور گرد هم آمده ایم و در همبستگی با پناهجویان شهر ورتسبورگ و بامبرگ، که هم اکنون در خیابان می باشند، در اولین قدم در تاریخ 2 جولای 2012 از گرفتن بسته های غذایی خود خودداری کرده ایم و پس از احداث چادری خود ساخته در حیاط کمپ، شب گذشته را به بیرون از اتاق هایمان گذراندیم و امروز، مورخ 3 جولای 2012، چادری دیگر در تنها میدان محل سکونت خود، در برابر شهرداری احداث کرده و تا زمان تحقق بند بند مطالبات خود، دیگر به اتاق هایمان بر نخواهیم گشت.

ما، جمعی از پناهحویان افغان،  عراقی و ایرانی ساکن کمپ آب، ابتدا از همه پناهجویان، فارغ از هر ملیت و زبان و فرهنگی، دعوت می کنیم که در این اعتراض هماهنگ، ما را تنها نگذارند و در ادامه، از همه فعالین حوزه پناهجویان، در هر جای آلمان و یا اروپا، درخواست همیاری و مساعدت داریم تا بتوانیم با شکل دهی موجی فراملی متشکل از پناهجویان و فعالین، قوانین غیر انسانی را در هم شکنیم و مطالبات به حق پناهجویان را محقق سازیم. بی شک واقفیم که برای تحقق این مطالبات، راه درازی در پیش داریم اما مسیری اینچنین طولانی، هیچ دلیلی برای انفعال اکنون نیست، بلکه تنها ضرورت عمل را بر گردن یکایک ما می گذارد.

(بیانیه یکم پناهجویان کمپ آب” )

راه های تماس با ما:

017679837911

015204742933

asylaub@gmail.com

https://www.facebook.com/AsylAub