statement of protesting refugees on 18.09.2012

(German)
Wir kämpfen für die Verwirklichung einer auf Gerechtigkeit und Freiheit basierten Welt

Wir, die streikenden und protestierenden Flüchtlinge in Deutschland, die einen 6-monatigen Kampf hinter sich haben, und uns aktuell in einem Protestmarsch von mehreren Hundert Kilometern befinden, geben bekannt:
1- Wir werden Abschiebungen abschaffen, weil wir überzeugt sind, dass der Lebensort eines Menschen allein auf seinem individuellen Willen und  seiner individuellen Entscheidung beruht und nicht auf die politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse der Mächte, die Freiheit und Gerechtigkeit in ihren internationalen Schaufenster täglich zur Schau stellen.
2- Wir durchbrachen den eingekreisten Bewegungsradius der Residenzpflicht und unterlassen keine Tat, um ihn praktisch abzuschaffen, weil wir überzeugt sind, dass Bewegungsfreiheit eine der elementarsten Menschenrechte ist.
3- Wir verweigern das erzwungene Leben in den Isolationslagern für Flüchtlinge und die Philosophie einer solchen elenden Erfindung. Das erzwungene Leben in den Isolationslagern gleicht Folter. Wir können nicht mehr Zeuge der tragischen Folgen vom Leben der Menschen in solchen Unterkünften sein.

Wir setzen einen Endpunkt hinter Unterdrückung und deutlicher Ungleichheit.

Heute ist wieder ein beschämender und schändlicher Tag für die Politiker_innen Deutschlands. Am Dienstag, den 18.9.2012 flog ein weiteres Flugzeug vom Düsseldorfer Flughafen ab, um unter Ausschluss  von Presse und Öffentlichkeit Menschen gegen ihren Willen und ihre Entscheidung zu einem anderen Ort zu bringen. Es geschah eine weitere Massenabschiebung, die wiedermal allen zeigt, dass die Politik auf den Gängen deutscher Parlamente durch politisch-wirtschaftliche Absprachen der Mächtigen entschieden wird und die Trennung von Menschen in „Ausländer_innen“ und „Inländer_innen“ , in „Bürger_innen“ und „Nicht-Bürger_innen“ nach wie vor das Herzstück des politischen Handelns der Politiker_innen bildet. Deshalb sind ihre inhaltlosen Parolen von Gerechtigkeit und Freiheit in internationalen Versammlungen für uns unerträglich anzuhören.
Nein, dies ist kein Ersuchen. Wir hegen keine Hoffnung, von euch Politiker_innen, von euren geschlossenen Augen und tauben Ohren gesehen oder gehört zu werden. Im Gegenteil diese paar Zeilen sind die Bekanntgabe des aufrechten Willens der Flüchtlinge, die nicht mehr willig sind, mittels unmenschlichen Gesetzen vernichtet zu werden. Die Realisierung der obigen drei Paragraphen soll keine Gnade aus Menschenliebe, sondern ein Muss der menschlichen Gesellschaften im einundzwanzigsten Jahrhundert sein. Wir brachten alles, was wir hatten in einem sechsmonatigem Kampf auf die Straße, um dies zu veranschaulichen.
Auf die Straße weil dies der Ort ist, an dem sich unterdrückte Körper zusammenschliessen um sich Freiheit und Gerechtigkeit selbst wieder anzueignen, denn Politik gehört den Menschen selbst und nicht Politiker_innen. Wir, die protestierenden und streikenden Flüchtlinge werden die  Abschiebungen abschaffen und lassen nicht zu, dass Flüchtlinge durch die deutsche Regierung in ein ungewisses Schicksal geschickt werden. Um den dunklen Schatten von Abschiebung und Exil aus unseren Alpträumen loszuwerden, gibt es keinen anderen Weg als den bedingungslosen Kampf.

18. September 2012
Das Koordinationskomitee der streikenden und protestierenden Flüchtlinge in Deutschland

(English)
 We are struggling for a world that is based upon freedom and equality
We, the striking and protesting asylum seekers in Germany, that have been protesting for six months and are now marching for hundreds of Kilometers in order to achieve our legitimate demands announce that:
1. We will abolish the deportation law, since we believe that the location of residence of every human being is solely determined by his/her own decision and not by the political and economic relationships of powers that showcase freedom and equality in their international display windows.
2. We have broken the limited traveling range (Resindezpflicht) law and we will take any necessary step to abolish it altogether, since we believe that the freedom of movement and travel is one of the most basic rights of every human being.
3. We will abolish the obligatory lodging of the refugees in camps (lagerpflicht) and we will completely remove the very philosophy that endorses such a horrible invention because obligation of living in camps is a clear instance of torturing and we can no more tolerate the catastrophic consequences that ensue from such a life.

We will put an end to such an obvious oppression and inequality.
Today, another shameful moment has occurred in German politics. On 18/09/2012 an airplane took off from Düsseldorf and in the absence of media and the public and with the travelers of the airplane itself being unaware of what was happening, carried human beings to another location against their own will. Yet another mass deportation did happen to prove to everybody that within the corridors of German parliament, the politics is channeled through the political and economic relationships of powers and that the dualities such as native/foreigner and citizen/non-citizen still form the palpitating heart of those politicians that today their loud but empty slogans in international communities has frustrated everyone.
No this is not a request, since we are not hoping to be seen and heard by the closed eyes and ears of you politicians. These lines are instead an announcement of the strong determination of the asylum seekers who do not want to be crushed by the inhumane laws anymore. Realization of the above three demands is not a favor done out of kindness but is a MUST for the human-kind society of the 21st century and it is to bring about this MUST that since six months ago we have brought all we have to the streets, the streets where the bodies of the oppressed join and unite so that the freedom and equality is returned to the real owners of the politics, the people themselves.
We, the striking and protesting asylum seekers in Germany will abolish the deportation and will not allow the lives of refugees to be sent towards an unknown destiny by the German government. We will remove the grim shadow of deportation and exile from our nightmares and towards this end we will pursue nothing but a full-blown struggle.

Coordinating committee of the striking and protesting asylum seekers in Germany .


(فارسی)
برای تحقق جهانی مبتنی بر برابری و آزادی مبارزه می کنیم

ما پناهجویان اعتصابی و معترض در آلمان، که مبارزه ای شش ماهه را به پیش برده و اکنون برای تحقق مطالبات به حقمان در حال پیمودن راهی چند صد کیلومتری هستیم اعلام می داریم:

1-اخراج قانونی(دیپورت) را لغو خواهیم نمود چرا که معتقدیم محل زندگی هر انسانی، صرفا به تصمیم و اراده فردی متکی است و نه مناسبات سیاسی- اقتصادی قدرت هایی که آزادی و برابری را در ویترین های بین المللی خود به نمایش گذاشته اند.
2-محدوده تردد را در هم شکسته ایم و برای برداشتن آن از هیچ حرکتی دریغ نخواهیم کرد زیرا که باور داریم آزادی تردد، جزء اولیه ترین حقوق هر انسانی است
3-زندگی اجباری در کمپ های پناهحویی و اساسا فلسفه چنین اختراع نکبت باری را از جامعه انسانی برای همیشه خواهیم زدود چرا که زندگی اجباری در آنها مصداق بارز شکنجه است و دیگر توان مشاهده عواقب مصیبت بار زندگی انسان ها در چنین مکان هایی را نداریم.

بر ستم و نابرابری چنین عریان، نقطه پایانی خواهیم گذاشت

امروز ننگی دیگر برای سیاست مداران کشور آلمان رقم خورد.سه شنبه 18.09.2012 هواپیمایی دیگر از فرودگاه دوسلدورف آلمان بلند شد تا در غیاب رسانه ها و افکار عمومی، در بی خبری محض حتی مسافران این پرواز، انسان هایی را برخلاف تصمیم و اراده خود به مکان دیگری منتقل کند.یک اخراج دست جمعی دیگر انجام شد تا به همگان ثابت شود که سیاست در میان راهروهای پارلمان آلمان از مجرای داد و ستد های سیاسی-اقتصادی قدرتمداران می گذرد و دوگانه های خارجی/داخلی، شهروند/ناشهروند همچنان قلب تپنده سیاست ورزی سیاست مدارانی است که امروز، شعارهای توخالی شان در مجامع بین المللی روان همگان را ساییده است.

نه این یک درخواست نیست، که امیدی به دیده و شنیده شدن توسط چشم ها و گوش های بسته شما سیاست مداران نداریم.بلکه این چند خط، اعلام اراده استوار پناهجویانی است که دیگر نمی خواهند به دست قوانین ضد انسانی نابود شوند.تحقق بندهای سه گانه فوق نه یک لطف از سر مهربانی که بایدِ جوامع انسانی قرن بیست و یکم است و برای عینیت بخشیدن به چنین بایدی، همه چیزمان را در مبارزه ای شش ماهه به عرصه خیابان آورده ایم.خیابان که محل پیوند خوردن بدن های ستمدیده برای بازگرداندن آزادی و برابری به صاحبان سیاست،همان مردم است.
ما پناهجویان اعتصابی و معترض آلمان اخراج قانونی(دیپورت) را لغو خواهیم کرد و نخواهیم گذاشت پناهجویان توسط دولت آلمان به کام سرنوشتی نا معلوم روانه شوند. سایه شوم اخراج و تبعید را از کابوس های شبانه خود برخواهیم داشت و در این راه، چیزی جز یک مبارزه تمام عیار جاری نخواهد بود.

کمیته هماهنگی پناهجویان اعتصابی و معترض در آلمان 

 

*Menschliche Lebensbedingungen und rechtliche Gleichstellung für Flüchtlinge: Kundgebung der bundesweit streikenden Flüchtlinge am Freitag, 14.09. um/ Humane living conditions and legal equality for refugees: Demonstration of the refugees on strike in Germany on Friday, 14th of September at 6 pm, Kaiserplatz, Bonn

*Menschliche Lebensbedingungen und rechtliche Gleichstellung für Flüchtlinge:

Kundgebung der bundesweit streikenden Flüchtlinge am Freitag, 14.09. um

18 Uhr, Kaiserplatz, Bonn*

 

Flüchtlinge rufen auf zur Teilnahme an einer Kundgebung für die Abschaffung

der Residenzpflicht, Schliessung der Fluechtlingslager, das Ende der

staatlichen Ausgrenzung und gegen Abschiebung. “/Um Freiheit zu erreichen, darf der Mensch nicht in Reih und Glied stehen, sondern muss die Reihe durchbrechen”. /

 

Einer der Aktivisten aus dem Fluechtlingskommitee:  “Wir rufen alle Flüchtlinge auf, die wie wir diese unmenschlichen   Lebensbedingungen nicht mehr ertragen und auf verschiedenste Art dagegen  gekämpft haben, sich uns anzuschließen.”

 

Die Asylbewerber_innenproteste begannen am 19. März 2012 in Würzburg und haben

Asylbewerber_innen in vielen anderen Städten dazu inspiriert, ebenfalls

aufzustehen. Nun, 5 Monate später, befindet sich die Bewegung auf “einem

weiteren Schritt gegen all die Gesetze, die uns nicht als Menschen

respektieren”. Dazu startete vergangenen Samstag ein Demonstrationszug

der von Würzburg ausgehend auf einer 600km langen Route nach Berlin

laeuft, parallel dazu fährt eine Bus-Route auch über Bonn und andere Staedte in Hessen, Nordrheinwestfalen, Niedersachsen und Sachsenanhalt.

 

Interessierte Menschen sind eingeladen, am 14.09. um 18 Uhr an der

Kundgebung auf dem Kaiserplatz teilzunehmen und gemeinsam für das Ende der Entrechtung von Fluechtlingen zu demonstrieren.

 

Seit der gestrigen Station in Kassel sind 5 weitere Fluechtlinge im Bus, die an einem Teil der Bustour teilnehmen werden. Heute, am 13.9. faehrt der Bus nach Koeln um weitere Lager zu besuchen und um 18 Uhr an einer Infoveranstaltung fuer Fluechtlinge und andere Aktivist_innen teilzunehmen.

 

Ansprechpartner für die Presse (bitte nicht veröffentlichen):

* fuer generelle Infos zur Bustour *deutschsprechende Person( 015223608273

* fuer Interviews und Informationen auf englisch und persisch 017679837911

 

 

 

 

Humane living conditions and legal equality for refugees: Demonstration of the refugees on strike in Germany on Friday, 14th of September at 6 pm, Kaiserplatz, Bonn

 

 

Refugees call out for participation at a demonstration for the abolition of Residenzpflicht (obligatory residence), closure of refugee camps, the end of exclusion through the state and against deportation. “To reach freedom, humans can not stay in line, but have to break through it.”

 

One of the activists from the committee of refugees:  “We call out to all refugees, who can not take the inhumane living conditions and have fought against it in different ways, to join us.”

 

The protests of asylum seekers and refugees started on the 19th of march 2012 in Wuerzburg and have inspired many others in other towns and cities to rise up as well. Now, 5 months later, the movement is taking “another step against all the laws that do not respect us as human beings.”

 

For this, last Saturday a protest march started from Wuerzburg to make a 600 kilometer route to Berlin by foot, at the same time a bus route started in Wuerzburg. It places in Hessen, Nordrheinwestfalen, Niedersachsen and Sachsen/Anhalt and stops in Bonn tomorrow.

 

Every one interested is invited to take part in the demonstration at Kaiserplatz in Bonn on the 14th of September and protest together against the disrespect of refugees rights.

 

Since yesterday, when the bus stopped in Kassel, 5 other refugees have joined the bus to participate in a part of the Bustour. Today, on the 13th of September, the bus will go to Cologne to go to more refugee camps. At 6 pm there will be an infonight for refugees and other activists.

 

Contact for press and other questions:

* for general informations on the busprotest with german speaking people

015223608273

* fuer Interviews and general information in English and farsi 017679837911

 

 

 

 

3rd report of bus tour/سومین گزارش تیم اتوبوسی

(German)
Am 10.9.2012 hielt der Bus vom Refugee Protest to Berlin mittags in der Fluechtlingsunterkunft in Ruesselsheim (Hessen). Ein Angestellter gab vor, die Polizei zu rufen, um den Kontakt mit den dort lebenden Menschen zu verhindern. Trotzdem konnten einige Gespraeche stattfinden.
Um 17 Uhr fand eine Demonstration gegen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen statt. Teilnehmende waren unter anderem das Aktionsbuendnis gegen Abschiebungen, Anti Lager und die Personen aus dem Bus. Durch die Aktion wurde besonders auf die Kooperation der Fluggesellschaft Lufthansa bei staatlichen Abschiebungen und den Protest der in Deutschland lebenden Gefluechteten aufmerksam gemacht.
Danach fuhr der Bus nach Wiesbaden und Mainz weiter, um heute, am 11.9. weitere Fluechtlingsunterkuenfte zu besuchen und um 16 Uhr am Neubrunnenplatz in Mainz an einer Kundgebung teilzunehmen, die von einem Buendnis lokaler Aktivist_innen in Solidaritaet mit dem Protest der Fluechtlinge nach Berlin veranstaltet wird. Die Versammlung fand in der Form einer offenen Diskussion statt und begann mit einer Einführung des Busteams über die Anfänge der Proteste. Anschließend wurden genauere Fragen der Teilnehmer_innen zur aktuellen Situation des Protests der Geflüchteten beantwortet.
Am Ende wurde die Versammlung durch eine Spontandemonstration mit etwa 30 Personen beendet, die ihre Solidarität mit den Aktionen der Geflüchteten zeigten und gegen Asylgesetzgebung demonstrierten.
Heute, am 12.9., wird der Bus weiter nach Kassel fahren.

(English)

On the 10th of September 2012 the bus of the Refugee Protest to Berlin stopped at a refugee camp in Ruesselsheim (Hessen) during the day. An employee pretended to call the police to stop the protesters of the bus from getting in contact with people living there. It was still possible to have some conversations.
At 5 pm a demonstration against deportation was held at the Frankfurt airport. Participants were among others the Aktionsbuendnis against deportation, Anti Lager and people from the bus.
The action stressed especially the cooperation of the airline Lufthansa with state deportations.
After that the bus went on to Wiesbaden and Mainz and stops today, the 11th of September, at more refugee camps. The bus attends a gathering at 4 pm at the Neubrunnenplatz in Mainz, that is organized by an alliance of local activists in solidarity with the protest of refugees.
The gathering was an open discussion and started with an introduction of the busteam about the beginnings of the protest. It continued with answering more detailed questions of local attendants on what is happening now in the refugee´s struggle.
In the end the gathering was turned into a spontaneous demonstration where around 30 people showed solidarity with the action done by refugees and protested against asylum laws.

The bus will move on to Kassel today, 12th of September.

(فارسی)
اتوبوس پناهجویان معترض به سمت برلین، 10 سپتامبر 2012 در طول روز به کمپ پناهجویی در رسل هایم (هسن) رفت. کارمند آنجا وانمود کرد که برای متوقف کردن معترضان اتوبوس برای ارتباط
برقرار کردن با پناهجویان، به پلیس زنگ خواهد زد. اما گفتگو کردن با پناهجویان در این شرایط هم ممکن بود/
ساعت 5 بعد از ظهر، تجمعی علیه دیپورت در فرودگاه فرانکفورت برگزار شد. شرکت کنندگان، علاوه بر افراد اتوبوس، گروه های آکسیون بوندنیس علیه دیپورت، ضد کمپ پناهجویی را در بر می گرفت.
این آکسیون به صورت خاص به همکاری هواپیمایی لوفتانزا با دیپورت های دولتی اعتراض کرد.
بعد از این تجمع اعتراضی، اتوبوس به وایزبادن و ماینز رفت و امروز، 11 سپتامبر به کمپ های پناهجویی بیشتری سرزد. اتوبوس، ساعت 4 در تجمعی دیگر در نویبرونن پلاتز در ماینز شرکت کرد، تجمعی که توسط مجموعه ای از فعالان محلی در اعلام همبستگی با مبارزات پناهجویان برنامه ریزی شده بود.تجمع با توضیحاتی از سوی تیم اتوبوسی راهپیمایی تا برلین درباره روند شکل گیری اعتراضات آغاز شد و و با پرسش و پاسخ درباره حرکت کنونی پناهجویان ادامه پیدا کرد.در انتها تجمع به تظاهراتی خودجوش و بدون ثبت قانونی بدل شد و تظاهرات کنندگان ضمن همبستگی با حرکت اعتراضی پناهجویان، به قوانین ضد انسانی پناهندگی اعتراض کردند.
اتوبوس فردا، 12 سپتامبر، به کاسل خواهد رفت.

Routes which the bus team of Protest march will pass

The route of the bus tour is:

Würzburg 8.9
Frankfurt 9/10.9
Mainz/Wiesbaden 11.9
Kassel 12.9
Köln 13.9
Bonn 14.9
Düsseldorf 15/16.9.
Duisburg 17.9
Essen 18.9
Dortmund 19.9
Büren/Paderborn 20.9
Bielefeld 21.9
Münster 22.9
Osnabrück 23.9
Hildesheim 24.9
Braunschweig 25.9
Magdeburg 26.9
Berlin 27.9

Everyone who wants join the bus tour / is able to support it can contact the bus support team per e-mail:refugeeresistanceworldwide@lavabit.com or phone             0049-15223608273

or Ashkan.khorasani@gmail.com or

Die zweite Pressemitteilung der Busgruppe von „Der Protestmarsch der Asylbewerber_innen nach Berlin“ /دومین اطلاعیه مطبوعاتی گروه اتوبوسی “اعتراض پناهجویان تا برلین” / The Second Press Announcement about the bus group of “Asylum Seekers’ Protest to Berlin”

(German)

Sonntag, 9. September, begann die Busgruppe „Protest nach Berlin“ die Aktivitäten in Frankfurt. Es gab zwei Versammlungen um Asylbewerber_innen und lokale Aktivist_innen zu  informieren und generell organisierte Aktivitäten zu diskutieren, um die Forderungen der Immigrant_innen und Asylbewerber_innen zu verwirklichen.

Die Diskussion mit Asylbewerber_innen wird morgen weitergehen. Um 17 Uhr wird das Team zusammen mit lokalen Aktivist_innen einen Protest gegen unmenschliche Abschiebungen am Frankfurter Flughafen abhalten. Abschließend fährt das Busteam von Frankfurt nach Wiesbaden.

Im Folgenden einige der teilnehmenden Gruppen der heutigen Aktionen:

No border Frankfurt

Aktionsbündnis  Rhein-Main

Jugendliche ohne Grenzen

Neue demokratische Jugend

Anti Lager Gruppe

(فارسی)
یکشنبه مورخ 9 سپتامبر، تیم اتوبوسی “حرکت اعتراضی تا برلین” در شهر فرانکفورت فعالیت خود را آغاز کرد.جلساتی برای اطلاع رسانی و دعوت از پناهجویان و فعالین محلی این حوزه برای پیوستن به حرکت اعتراضی پناهجویان و به صورت کلی، فعالیت شبکه ای سازمانیافته برای تحقق مطالبات پناهجویان و مهاجران برگزار شد.
جلسه گفتگو با پناهجویان فردا ادامه نیز ادامه خواهد یافت و پس از آن تیم به همراه گروه های فعال محلی،ساعت 5 بعد از پهر، تظاهراتی در  فرودگاه فرانکفورت بر علیه اخراج غیر انسانی( دیپورت) انجام خواهد شد و تیم اتوبوسی فرانکفورت را به مقصد ویسبادن ترک خواهد کرد.
اشاره ای مختصر به گروه های فعال در فعالیت های انجام شده امروز به شرح زیر است:

No border Frankfurt

Aktionsbündnis  Rhein-Main

Jugendliche ohne Grenzen

Neue demokratische Jugend

Anti Lager Gruppe

(English)

Sunday, September 9th, the bus group of “Protest to Berlin” started its process in Frankfurt. There have been two assemblies to inform  asylum seekers and local activists about how  to join the protest of asylum seekers and in general discussing  the organized activity of meeting the demands of asylum seekers and immigrants.

The debate with asylum seekers will continue tomorrow and at 5pm, the team accompanied by local activists, will hold a protest in Frankfurt airport against the non-human deportations and the bus group will head from Frankfurt to Wisbaden.
The following includes a group of active groups involved in the activities of today:

no border Frankfurt
Action alliance
Rhein-main
Youth without borders
New democratic youth
Anti refugee camps

Die erste Presse Mitteilung „Protestmarsch Richtung Berlin“ /”The first press announce of the protest march towards Berlin” /اولین اطلاعیه مطبوعاتی “راه پیمایی اعتراضی به سمت برلین”

(German)

Die erste Pressemitteilung “Protestmarsch Richtung Berlin”

Die Protestbewegung der Flüchtlinge von Würzburg nach Berlin hat begonnen.

Gemäß Plan des Organisationskomitees versammelten sich am 8. September 2012 Flüchtlinge, begleitet durch Protestierende aus ganz Deutschland, am Zelt der Asylsuchenden in Würzburg und starteten ihre Protestdemonstration. 

Die TeilnehmerInnen (über 400 Personen) riefen ihre Parolen, wie „Kein Mensch ist illegal“ , „Stoppt die Abschiebung“, „Schafft den eingeschränkten Bewegungsradius ab“. Sie liefen ihren Weg entlang der von der „Logistikgruppe“ vordefinierten Strecke stadtauswärts. 

Die aktive Teilnahme von DemonstrantInnen und Presse entlang der Demonstrationsstrecke verhinderte jede Einmischung der Polizei oder die Festnahme der Flüchtlinge, die sich außerhalb des erlaubten Bewegungsradius ihres Asylheimes befanden. Die Demonstration endete am „Real“-Parkplatz der Stadt Würzburg. 

Mit dem Ende der Demonstration startete der Fußmarsch Richtung Berlin. Eine Gruppe aus 70 Personen, bestehend aus protestierenden Flüchtlingen und Aktivisten im Bereich Asyl, machte sich auf den Weg Richtung Dippach, 24 Kilometer hinter Würzburg. Eine zweite Gruppe startete die „Bus-Route“ und wird an diesem ersten Tag die Strecke Würzburg–Frankfurt zurücklegen.

Das Koordinationskommitee des Protests der Asylbewerber.

 

(English)

“The first press announce of the protest march towards Berlin”

The protest march of asylum seekers towards Berlin has started.

According to the schedule, announced by the coordinating committer, September 8th 2012, the asylum seekers accompanied by protesters of all over Germany, have gathered in Wurtzburg, where the tent holds and started their protest. The participants, over 400 people chanting “No Human is Illegal”, “Stop Deportations!” and “Remove the Pflichtkreis” and continued

the path defined by the logistic heading outside the city. It’s well to be

said that the bright presence of protesters and media stopped the police arresting any of the asylum seekers, out of the legal area in which they are officially “allowed” to travel. The protest ended in “Real Park Platz” in Wurtsburg.

At the end of the protest, the march entered the executive phase and a group of 70 people, including the asylum seekers and the refugee-related activists, started the march towards “Bitbach” , 24 kilometers away from Wurtsburg; Another group of 70 people will head from Wurtsburg to Frankfurt by bus.

The Coordinating Committee of the Asylum Seekers’ Protest.

(فارسی)

اولین اطلاعیه مطبوعاتی راه پیمایی اعتراضی به سمت برلین

حرکت اعتراضی پناهحویان از ورتسبورگ به سمت برلین آغاز شد.

طبق برنامه اعلام شده توسط کمیته هماهنگی، روز سپتامبر 2012، پناهجویان به همراه معترضان از سراسر آلمان در محل اسقرار چادر شهر ورتسبورگ گرد هم آمدند و تظاهرات اعتراضی خود را آغاز کردند.جمعیت حاضر در تظاهرات که تعدادشان به بیش از 400 نفر می رسید، شعاری هایی نظیر هیچ انسانی غیر قانونی نیست” ، دیپورت را متوقف کنید!” محدوده تردد را برچینید” سر دادند و در مسیر طراحی شده توسط کارگروه لجستیک که به سمت خروجی شهر هدایت می شد، راه خود را ادامه می دادند.گفتنی است حضور فعال معترضان و رسانه ها در مسیر تظاهرات، مانع از هرگونه اقدام از طرف پلیس به منظور بازداشت پناهجویانی که از محدوده تردد خود خارج شده بودند گشت و تظاهرات در انتها، در رئال پارک پلاتز” شهر ورتسبورگ به پایان رسید.

با اتمام تظاهرات ، راهپیمایی به سمت برلین وارد فاز اجرایی خود شد.یک گروه هفتاد نفره متشکل از پناهجویان معترض و فعالین حوزه پناهجویی مسیر پیاده روی را به سمت شهر بیتباخ به فاصله 24 کیلومتری از شهر ورتسبورگ اغاز نموده است و گروه دیگر مسیر اتوبوسی را شروع کرده و فاصله شهرورتسبورگفرانکفورت را در این روز خواهد پیمود.

کمیته هماهنگی اعتصابات پناهجویان در آلمان

statement for protest march

(German)

Der Tag, um uns von den Ketten um uns herum zu befreien, ist gekommen. Nach Wochen und Monaten des Kampfes und des Widerstands in unseren Städten und nachdem wir uns unserem Ziel genähert haben, die Flüchtlinge zu organisieren, die zweifellos die einzigen sind, die die Unmenschlichkeit ihnen gegenüber ändern können, ist der vereinende Tag gekommen; der Tag, der uns alle, Hand in Hand, zur nächsten Stufe führt. Der Tag, an dem wir mit unseren verzweifelten Körpern unsere Bewegung von Würzburg – dem Ort, der mit seinem Widerstand von sechs Monaten der Anführer in der Flüchtlingsgeschichte ist– zur nächsten Stufe nach Berlin – der deutschen Hauptstadt und dem Ort, von dem alle unmenschlichen Gesetze und Regulierungen herkommen, wo sie geschrieben und umgesetzt werden – bringen. Wir beginnen diese Reise, um uns selbst, den restlichen Asylsuchenden, den Bürgern und der Regierung selbst zu beweisen, dass unsere unterdrückten Körper gemeinsam die Macht haben, uns zu unseren Rechten zu führen.
Mit jedem einzelnen Schritt, den wir auf den Boden setzen, werden wir nicht nur unsere Missachtung für ein Stück Papier zeigen, dass die Grenzen, die wir übertreten können, einschränkt, sondern indem wir diese Vorschrift ignorieren, werden wir jeden daran erinnern, dass nicht alles, was geschrieben und als Gesetz beschlossen wurde, notwendigerweise etwas Gutes ist; wir werden mit unseren zahllosen Stimmen herausschreien, dass unmenschliche Gesetze und Regulierungen, deren einziger Zweck es ist, Menschen zu trennen indem man sie unterschiedlich klassifiziert, nur zu Gunsten der Regierungen beschlossen werden und nicht um Menschen gleiche Rechte zu geben.
Heute werden wir vereint und Hand in Hand so durch die Grenzen des Staates laufen, dass wir die Welt aus ihrem Schlaf von hunderten von Jahren aufwecken und dass wir der tauben und ignoranten Regierung keine andere Möglichkeit lassen, als die Rechte der Asylbewerber zu berücksichtigen und anzuerkennen.
Wir verlassen die festgesetzten Grenzen und die für uns gebauten Käfige, da wir glauben, dass das Konzept, in Asylbewerberheimen zu leben, ungerecht ist. Wir überschreiten diese Grenzen, da wir glauben, dass diese Freiheit das kleinste Recht jedes Menschen ist, und wir werden uns gegen das Abschiebegesetz der Regierung widersetzen, denn diese Gesetze sind nur dazu da, der Regierung finanziell und politisch zu dienen.
Es ist das Recht eines jeden Menschen, zu wählen, wo er lebt. Wir, stärker denn je und Schulter an Schulter, tun alles in unserer Macht stehende, um diesen Traum zu erreichen, und werden mit der Unterstützung anderer Asylsuchender in Berlin die Erfüllung unserer Rechte miterleben.

(English)
The day to free ourselves from the bounded chains around us has come. Following weeks and months of combat and resistance in our cities and approaching our goal of organizing those refugees whom are without a doubt their only means of changing the shadow of inhumanity upon themselves, the uniting day has arrived; the day that leads us all, hand in hand, to the next level. The day that we with our distressed bodies are taking our movement from Würzburg –the place where its resistance of six months is the leader in the refuge’s history- to the next level in Berlin -the German capital and the same place that all of the anti-human laws and regulation are originated, written and practiced-. We are starting this journey to prove it to ourselves, to the rest of the asylum seekers, to the civilians and to the government itself that our oppressed bodies next to each other has the power of leading us to our rights.
By placing our each step on the ground, we will not only show our disrespect for a piece of paper that restricts the borders we can enter, but also by ignoring that we will remind everyone that everything that is written and passed as a law is not necessarily a good thing; to shout out our countless voices that anti-human laws and regulations that their only purpose is nothing but separating humans by ranking them differently, are passed in favour of the governments and not to make humans equal in their rights.
Today united and hand in hand, we will walk through the state’s boundaries in such a way to awaken a world from its sleep of hundreds of years and to leave no option for the deaf and the ignorant government but considering and approving the asylum seeker’s rights.
We are leaving the set boundaries and cages set for us because we believe that the concepts of living in asylum seeker camps are unfair. We are passing these boundaries because we believe that this freedom is the smallest right of every human being and we will resist against the deportation law set by the government because these laws are there only to favour the government financially and politically.
This is every human being’s right to choose where to live. We, stronger than ever and shoulder by shoulder are doing everything in our power to reach this dream and with the support of similar asylum seekers in Berlin are going to witness the comply with our rights.
The committee of asylum seeker’s resistance in Germany

 

(فارسی)
روز گسستن از زنجیرهای پیچیده بر وجودمان فرا رسید.پس از هفته ها و ماه ها مبارزه و مقاومت در شهرهایمان و تلاش برای سازمانیابی پناهجویانی که بی شک تنها سوژه های تغییر شرایط غیر انسانی حاکم بر زندگی خود می باشند، روزی فرا رسید که همه ما متحد با هم،مبارزه تمام عیار خود را به مرحله دیگری می بریم.روزی که با بدن های ستم دیده خود از ورتسبورگ، که مقاومت شش ماهه اش در تاریخ مبارزات پناهجویی طلایه دار است، به برلین، پایتخت آلمان، همان جایی که چنین قوانین ضد انسانی به تصویب رسیده و می رسد رویم تا به خود، به پناهجویان، به مردم و به قدرت بار دیگر ثابت کنیم که بدن های ستمدیده مان در کنار هم، مطالبات به حق مان را محقق خواهد کرد. با هر بار کوبیدن پاهایمان بر زمین نشان خواهیم داد که نه تنها به ورق پاره ای به نام محدوده تردد احترام نخواهیم گذاشت، بلکه با شکستن آن به همگان یاد آور شویم که هر آنچه قانون است، لزوما خوب هم نیست.تا به وسعت حنجره های بیشمارمان فریاد بزنیم که قوانین ضد انسانی که دستاوردشان چیزی جز درجه بندی انسان ها نیست، بر منافع قدرت ها استوار است تا آزادی و برابری مردم.
امروز متحد با هم، چنان پای بر زمین می کوبیم و مرزهای ایالتی را در می نوردیم که جهانی را از خواب چند صد ساله اش بیدار کنیم و برای حاکمیت کر شده، راهی جز گردن نهادن به خواسته های بر حق پناهجویان باقی نگذاریم.
از زندان های خود خارج شده ایم چرا که ماهیت وجودی کمپ های پناهجویی و زندگی اجباری در آنها را برنتافته ایم، مرزهای موهوم را بر هم زده ایم چرا که تردد آزاد را حق هر انسانی می دانیم و علیه اخراج قانونی(دیپورت) مبارزه می کنیم چرا که منافع سیاسی/اقتصادی قدرت ها آن را رقم می زند و انتخاب محل زندگی را فقط وابسته به اختیار انسان می شناسیم
قدرتمند تر از همیشه، شانه به شانه یکدیگر این راه را آسان می کنیم و در برلین به پشتوانه پناهجویانی همچون خود، مطالبات بر حق پناهحویان را محقق خواهیم نمود.

کمیته هماهنگی اعتصابات پناهجویان در آلمان